Projekte
Ein Kornfeld am Rand von Buchs wird im Sommer schnell zur einfachen, aber stimmungsvollen Kulisse. Zwischen hohen Halmen, Feldwegen und dem offenen Blick Richtung Rheintal entsteht eine ruhige ländliche Szenerie, die viel mehr über die Gegend erzählt als nur ein einzelnes Shooting.
Buchs im St. Galler Rheintal ist vor allem als Grenzstadt zu Liechtenstein bekannt, doch schon am Ortsrand beginnt eine ganz andere Seite des Ortes. Felder, Wiesen und breite Wege prägen hier das Bild, mit den Bergen im Hintergrund und viel offenem Himmel darüber. Gerade Kornfelder geben dieser Landschaft im Sommer eine besondere Präsenz, weil sie den Wechsel der Jahreszeiten sichtbar machen. Sie gehören zu jener alltäglichen Agrarlandschaft, die man leicht übersieht und die doch viel zum Charakter der Region beiträgt.
Ein Kornfeld braucht keine grosse Inszenierung, um interessant zu wirken. Die dichten Halme, die schmalen Trampelpfade und das warme, helle Farbspiel schaffen eine Umgebung, die gleichzeitig natürlich und geordnet wirkt. Wenn mehrere Fotografen gemeinsam arbeiten und ein Model Teil der kleinen Gruppe ist, entsteht eher eine ruhige Beobachtung des Ortes als ein aufwendiger Anlass. Dass hier mit kleinen Kameras fotografiert wurde, passt gut zu dieser unkomplizierten Stimmung und lässt die Szene nahbar erscheinen.
Wer Buchs nur vom Bahnhof, von der Einkaufsstrasse oder als Durchgangsort Richtung Liechtenstein kennt, nimmt die landwirtschaftlich geprägte Umgebung oft kaum wahr. Gerade diese Übergänge zwischen Siedlung und Feld machen den Ort jedoch interessant. Das Rheintal ist seit jeher ein Raum, in dem Landwirtschaft, Verkehr und Grenzlage eng zusammenkommen. Ein schlichtes Kornfeld bei Buchs zeigt deshalb nicht nur eine hübsche Sommerkulisse, sondern auch ein Stück regionalen Alltag.